Wie fühlt sich „Ayurveda“ an? – Deine Ayurveda-Praktikerin in 1180 Wien gibt Antwort

Was hat Dich speziell an der Massage und Körpertherapie angesprochen, als Du in den Ayurveda eingestiegen bist?

Der würzige Duft nach Ingwer, Sesam und Orangenblüten spielt mir jetzt noch fein in der Nase, wenn ich an meine erste ayurvedische Massage zurückdenke: Von Kopf bis Fuß in warmes Öl gehüllt schien ich auf einmal Abstand zu meiner Alltagswelt zu gewinnen. Gedanken durften in den Hintergrund rücken; dafür habe ich meinen Körper so bewusst und lebendig gespürt wie selten zuvor. – Vom Denken ins Sein sozusagen…

Ich habe die Ayurveda-Massage für mich seitdem immer wieder aufs Neue als eine Rundum-Erneuerung erfahren: der Körper fühlt sich geschmeidiger an, die Bewegungen freier, meine Gefühle ausgeglichener, der Blick klarer, und mein Tun kraftvoller.

Wie profitieren Klient/inn/en von einer ayurvedischen Massage oder Ölanwendung?

Das Besondere an einer professionellen ayurvedischen Massage ist die Verwendung hochwirksamer und hochkonzentrierter Öle, die nach traditionellen Rezepturen aus ausgewählten Heilpflanzen in stundenlangen Kochprozessen hergestellt werden. So entsteht schon alleine durch die bewusste Auswahl des passenden Öls eine kraftvolle Wirkung: nährend oder lösend, kühlend oder wärmend, aktivierend oder beruhigend.

Beeindruckend finde ich auch die Vielschichtigkeit des Ayurveda: Mal belastet Dich vielleicht eine muskuläre Verspannung, mal ein tiefsitzender seelischer Schmerz; mal eine träge Verdauung, mal das Gefühl totaler Erschöpfung… Bei jeder Behandlung lege ich den Fokus gezielt auf das momentane persönliche Bedürfnis, und doch berührt eine umsichtig und hingebungsvoll durchgeführte Ayurveda-Massage immer auch den ganzen Menschen auf allen Ebenen.

Text, Foto, Idee & Gestaltung: Mag. Sigrid Liberato

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